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Schladen
Ortsteil, ehemalige Gemeinde im Landkreis Wolfenbüttel
Schladen ist ein Ortsteil der Gemeinde Schladen-Werla im Landkreis Wolfenbüttel. Der Ort liegt im Nördlichen Harzvorland, zwischen dem Oderwald und dem Harlyberg. Er wird von der Oker in südlicher Richtung durchflossen, an deren Ufer die Wedde einmündet. Im Norden grenzt die Königspfalz Werla an, eine ottonische Residenz, deren Reste etwa zwei Kilometer nordöstlich liegen. Schladen hat eine reiche Geschichte, die eng mit der Königspfalz Werla verbunden ist. Die Burg, die 1353 von den Grafen von Schladen errichtet wurde, wurde später von Bischof Heinrich III. erworben und 1523 an die Wolfenbüttler Herzöge verliehen. Die katholische Kirche wurde 1728 nach dem Brand von 1699 neu gebaut. Im 18. Jahrhundert entstand ein Park und eine Schäferei, die heute noch als Teil der Domäne bestehen. Besichtigungswürdig sind die katholische Kirche St. Marien, die 1907 erbaut wurde, sowie die evangelische Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Im Heimathaus „Alte Mühle“ sind Grabungsfunde der Königspfalz ausgestellt, darunter die „Heißluftsteine“. Zudem gibt es Grabhügel aus der Bronzezeit, die 1930er bis 1980er Jahre untersucht wurden. Der Schauspieler Hubert von Meyerinck ist auf dem Friedhof beerdigt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ortsteil, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Schladen-Werla
- Seehöhe
- 117 m
In der Nähe
- Königspfalz Werla2.1 km
- Schladen-Werla2.1 km
- Schwedenschanze Isingerode2.1 km
- Werlaburgdorf3.5 km
- Scharenburg4.0 km
- Gielde3.5 km
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