Burg Riom

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Burg Riom

Burg in der Schweiz

Die Burg Riom steht auf einem Geländesporn unterhalb des Dorfes Riom in der Gemeinde Surses im Oberhalbstein im Kanton Graubünden. Sie ist eine der wichtigsten Burganlagen des Kantons und unter staatlicher Schutz. Der Haupttrakt besteht aus einem quadratischen Turm mit 7 Metern Seitenlänge und einem Palas von 12 auf 34 Meter. Der Turm ist 28 Meter hoch und bis zum dritten Geschoss mit dem Palas verbunden. Das Innere ist nicht bewohnbar, vermutlich diente der Turm nur zu Repräsentationszwecken. Die Burg Riom war im 9. Jahrhundert ein Königshof, der 904 dem Kloster Lorsch übergeben wurde. Um 1240 begann der Bau der Burg unter den Herren von Wangen-Burgeis. Sie wurde 1258 vom Bischof von Chur erworben und bis ins 18. Jahrhundert als Sitz der Landvögte genutzt. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde sie mehrfach verpfändet. 1552 verlor das Tal die bischöflichen Rechte. Seit 2006 dient die Burg als Theater mit 220 Plätzen und ist Ausgangspunkt des Origen Festival Cultural. Die Burg Riom bietet einen Blick auf das umliegende Tal und die umliegenden Berge. Im Süden liegen Reste eines Berings, die Mauer im Norden ist abgerutscht. Im Innern des Palas sind Kaminanlagen, ein Backofen und Aborterker erhalten. Im Turm nisten Graudohlen in einer der grössten Kolonien der Schweiz. Die Burgmauern sind Teil der rätoromanischen Kultur und werden durch die Denkmalpflege des Kantons Graubünden geschützt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Kanton Graubünden
Adresse
Riom
Denkmalstatus
Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung

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