📷 Bild: Wikimedia Commons
Zeughaus
Zeughaus in Innsbruck, heute Museum
Das Zeughaus in Innsbruck steht im Stadtteil Dreiheiligen und ist eines der fünf Häuser der Tiroler Landesmuseen. Es wurde zwischen 1500 und 1505 von Maximilian I. erbaut und diente ursprünglich als Waffenarsenal. Das Gebäude besteht aus zwei zweigeschoßigen Flügeln und zwei Verbindungstrakten, die einen Innenhof umschließen. Im Jahr 1503 befanden sich etwa 150 Geschütze im Zeughaus, das zudem eine Messinghütte in der Nähe hatte. Das Zeughaus wurde bis 1918 als „Zeughauskaserne“ genutzt und wurde 1964–1969 restauriert. 1973 wurde es als Tiroler Landeskundliches Museum eröffnet. Die Renovierung umfasste die Erhaltung der historischen Fassade sowie die Neugestaltung des Obergeschosses. 1985 wurde das Gebäude durch ein Hochwasser der Sill stark beschädigt, wobei die Kellerbereiche besonders betroffen waren. Die Schäden wurden nach umfangreicher Arbeit wiederhergestellt. Im Zeughaus ist eine Außenstelle des Tiroler Landesmuseums untergebracht und zeigt eine Sammlung zur Kulturgeschichte Tirols. Wechselnde Sonderausstellungen werden angeboten. Im Sommer wird der Innenhof für Freiluft-Kino-Veranstaltungen, Konzerte und ein Theaterfestival genutzt. Die Räume und Wege ermöglichen einen Einblick in die historische Architektur und die kulturelle Entwicklung der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Museumsgebäude
- Ort
- Innsbruck
- Adresse
- Zeughausgasse 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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