Museum der deutschen Versicherungswirtschaft

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SehenswürdigkeitThüringenBezirk Thüringen

Museum der deutschen Versicherungswirtschaft

Museum in Gotha in Deutschland

Das Museum der deutschen Versicherungswirtschaft befand sich in Gotha, Bahnhofstraße 3a, und war das Direktionsgebäude der Gothaer Lebensversicherungsbank. Es wurde 1893/1894 im Historismus-Stil nach Plänen von Bruno Eelbo erbaut und spiegelte Elemente der Renaissance und Romantik wider. Das dreiteilige Relief im Treppenhaus stammt vom Bildhauer Adolf Lehnert. Das Gebäude war ein Symbol für Sicherheit und Repräsentation des Bürgertums. Das Museum existierte von 1998 bis 2006 und bot Räume für Veranstaltungen, darunter den Arnoldisaal für 22 Personen, eine Bibliothek mit 5500 Bänden und einen Videoraum mit Online-Konferenzfunktion. Es zeigte die Geschichte der Versicherungswirtschaft, mit Schwerpunkten auf dem Hamburger Brand von 1842 und der Biographie von Ernst Wilhelm Arnoldi. Die Sammlung umfasste Dokumente, Fachzeitschriften und Bücher zur Versicherungsgeschichte, darunter Werke von Treitschke und Beck. Nach der Schließung 2006 wurde das Gebäude von der Stadt Gotha und dem Förderverein genutzt. Das heutige „Deutsche Versicherungsmuseum Ernst Wilhelm Arnoldi“ betreibt Ausstellungen, Sonderausstellungen und Konzerte im Foyer. Die Bibliothek und das Archiv befinden sich in der Aufbauphase. Die Ausstellungsvitrine wurde 2017 zur Ehre von Kurt Jannott, Mitbegründer der Gothaer Allgemeinen Versicherungs AG, eröffnet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum
Ort
Gotha

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