📷 Bild: Wikimedia Commons
Winterpalais (Gotha)
Schloss in Gotha, Thüringen, abgerissen 2010
Das Winterpalais in Gotha steht an der Friedrichstraße 2 und war ursprünglich ein klassizistisches Stadtschloss, das 1822 erweitert und als Witwenpalais genutzt wurde. Es war ein bedeutendes Kulturdenkmal, das 2010 weitgehend abgerissen wurde und 2014 durch einen Neubau ersetzt wurde. Die Nutzung als Wohnhaus begann 1823, als Herzogin Caroline Amalie darin einziehen konnte. Das Winterpalais war bis 1848 als Residenz der Herzoginwitwe Caroline Amalie genutzt worden, wobei es auch als Wohnort für Staatsminister und andere Beamte diente. 1845 besuchte die britische Königin Viktoria das Palais, und 1848 starb die Herzogin darin. Später wurde das Gebäude für verschiedene Einrichtungen genutzt, darunter eine Zeitung und eine Bibliothek. 1990 ging es in das Eigentum der Stadt über, doch aufgrund mangelnder Pflege und Schäden wurde es abgerissen. Im Inneren des Winterpalais gab es zahlreiche Räume, darunter ein Speisesaal, Kammern und Kabinetts, sowie eine Durchfahrt. Die Fassaden wurden im klassizistischen Stil gestaltet, und es gab einen Treppenhaus. Die Freianlagen um das Gebäude wurden ebenfalls sorgfältig angelegt. Nach dem Abriss blieben nur geringe Reste des Erdgeschosses übrig, während der Neubau die historische Form des Palais wiederherstellte.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Gotha
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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