📷 Bild: Wikimedia Commons
Türkensturz
Burg in Österreich
Der Türkensturz ist eine steile Felswand mit einer künstlichen Ruine in Gleißenfeld, Gemeinde Scheiblingkirchen-Thernberg, in der Buckligen Welt von Niederösterreich. Die Felswand liegt an der Süd-Autobahn und ist eine markante Landmarke. Sie bildet zusammen mit der Ruine das Zentrum des Naturparks Türkensturz. Die Ruine wurde im Jahr 1824 von Fürst Johann I. von Liechtenstein errichtet, der damals auch die Burg Seebenstein erwarb. Der Türkensturz ist ein beliebtes Ausflugsziel, das vor allem durch seine historische und naturräumliche Bedeutung auffällt. Die künstliche Ruine, die ursprünglich eine Halbmondsichel trug, wurde 2023 durch ein Einsturz des Turms beschädigt. Die Sichel wurde gefunden, aber nicht wieder montiert. Seit April 2024 ist der Bereich wieder zugänglich, jedoch ist das Begehen aufgrund von Lebensgefahr weiterhin verboten. Um die Ruine herum erstreckt sich ein Ausflugsgebiet, das von der Felswand und der Natur umgeben ist. Die Lage ermöglicht Ausblicke auf die Umgebung und bietet einen Eindruck der Landschaft der Buckligen Welt. Die Felswand und die Ruine sind Teil des Naturparks und ziehen Besucher an, die die Geschichte und Landschaft der Region erkunden möchten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- künstliche Ruine
- Ort
- Scheiblingkirchen-Thernberg
- Adresse
- Sollgraben 46, 2831 Gleißenfeld
- Erbaut
- 1824
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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