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Burg Seebenstein
Burg in Österreich
Burg Seebenstein steht in der Gemeinde Seebenstein im Bezirk Neunkirchen, im westlichen Rand der Rozália-Hochfläche, am nördlichen Ende der Bucklige Welt. Die Burg war im Mittelalter die östliche Grenzfestung des österreichischen Herzogtums und stand im Gegensatz zur ungarischen Grenzfestung Fraknó. Sie sicherte den Weg nach Bécsújhely und ins Stiererherzogtum. Während der Habsburger-Türkischen Kriege wurde sie von türkischen Einfällen bedroht, doch nicht erobert. Heute ist sie in privater Hand, teilweise restauriert und mit einem Museumsführer zugänglich. Die Burg wurde im 11. Jahrhundert von Gottfried Wels-Lambach gegründet und später von den Formbach-Adeligen erworben. Im 13. Jahrhundert wurde der Bergfried um 1380 errichtet. Im 16. Jahrhundert wurde sie von den Königsberger-Adeligen weiter ausgebaut. Im 18. Jahrhundert wurde sie von Anton David Steiger renoviert und zum Zentrum der „Wildensteiner Kék Föld Ritterlichkeit“ gemacht. Die Liechtensteinischen Herren überarbeiteten die Burg im 19. Jahrhundert in einem romantischen Historismus-Stil. Die Burg besteht aus zwei Teilen: dem mittelalterlichen Bergfried mit Palast und dem Hochschloss aus dem 15. bis 17. Jahrhundert. Im Hochschloss gibt es etwa 40 Räume, darunter ein Museum mit Waffen, Gemälden und Kacheln. Die Burg ist über mehrere Wanderwege erreichbar, darunter der Neuer Schlossweg, Alter Schlossweg und Eselsteig. Ein Waldpfad führt durch die Umgebung und ist für Familien geeignet. Die Burg wurde auch als Drehort für das Filmprojekt „Die Schönheit und das Monster“ genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Seebenstein
- Adresse
- Bergschloß 1
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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