📷 Bild: Wikimedia Commons
Didenheim
französische Gemeinde
Didenheim liegt im südwestlichen Teil des Départements Haut-Rhin, etwa sechs Kilometer vom Stadtzentrum Mülhausens entfernt. Die Ill fließt durch das Gebiet, und im Süden und Westen erstrecken sich große Forstgebiete. Der Ort grenzt an die Großstadt und wird von der Departementsstraße D 8b durchquert. Die D 66 führt von Didenheim zur A 36, die fünf Kilometer entfernt verläuft. Die älteste schriftliche Erwähnung von Didenheim stammt aus dem Jahr 796 und nennt den Ort Tudinhain. Das Kloster Murbach besaß hier umfangreiche Ländereien, die später an andere Klöster übergingen. Der Ort gehörte zu verschiedenen Herrschaften und kam im 19. Jahrhundert unter französischen Besitz. Im Zweiten Weltkrieg wurde Didenheim von den Deutschen besetzt, bis die französischen Truppen im November 1944 die Stadt befreiten. Didenheim ist bekannt für die Sankt-Gallus-Kirche, die 1754 errichtet und 1868 vergrößert wurde. Die Kapelle steht an der Stelle der zerstörten Mutterkirche aus dem Dreißigjährigen Krieg. Zudem gibt es die Usine Ricola, ein Industriebau aus den 1990er Jahren. Der Ort verfügt über eine Vorschule und eine Elementarschule sowie ein Gewerbegebiet im Nordwesten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich, Commune deleguée
- Ort
- Département Haut-Rhin
- Seehöhe
- 332 m
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