Städtisches Museum Kitzingen

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Städtisches Museum Kitzingen

Museum in Deutschland

Das Städtische Museum Kitzingen wurde 1895 gegründet und war als Heimatmuseum für die Stadtgeschichte und die Siedlungsgeschichte des Landes konzipiert. Es befand sich ursprünglich im Stadtbauhof und später im Rathaus. Die Sammlungen umfassten Objekte aus der Stadtgeschichte, Handwerk und Archäologie. 2018 wurde das Museum geschlossen, 2020 endgültig abgewickelt. Die Gründe dafür wurden in der Presse kritisiert, unter anderem wegen geringer Besucherzahlen und rechtlicher Streitigkeiten. Das Museum bot Ausstellungen zu verschiedenen Themen an, darunter die politische und wirtschaftliche Geschichte Kitzingens, die Entwicklung der Stadt und das Handwerk. Die Dauerausstellung umfasste etwa 2500 Exponate auf 650 Quadratmetern. Im Untergeschoss standen die Stadt- und Verwaltungschronik im Fokus, im Obergeschoss die Alchemie und die Geschichte der Apotheke. Ein Schaudepot zeigte Gemälde und Porträts aus der Stadtgeschichte. Die Räume des Museums boten einen Überblick über die Entwicklung Kitzingens von der Gründung des Benediktinerinnenklosters im 8. Jahrhundert bis in die Neuzeit. Die Ausstellungen vermitteln Wissen über die Stadtgeschichte, die Reformation und die politischen Strukturen. Die Sammlungen umfassen auch archäologische Funde und handwerkliche Werke aus der Region. Nach der Schließung wurden einige Objekte an andere Museen vergeben, während andere in der Stadt präsentiert werden.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum
Ort
Kitzingen
Adresse
Landwehrstraße 23
Erbaut
1885
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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