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Medellín
Gemeinde in Spanien
Medellín liegt im westlichen Teil der Provinz Badajoz in der Region Extremadura. Der Ort befindet sich am Südufer des Río Guadiana, nahe der Einmündung des Río Ortiga, in einer Höhe von etwa 265 Metern. Die nächstgrößere Stadt, Mérida, liegt etwa 42 Kilometer westlich. Der Ort ist von flacheren Landstrichen umgeben und hat ein warmes bis heißes Klima mit regenreichen Wintermonaten. Der Name Medellín stammt aus römischer Zeit und wurde nach dem Konsul Quintus Caecilius Metellus Pius Caecilia Metellina benannt. Die Region war schon in prähistorischer und keltischer Zeit von Bedeutung. Die Westgoten und Mauren hinterließen Spuren in der Stadt, und im 14. Jahrhundert war Medellín Teil der spanischen Unabhängigkeitskämpfe. Die Stadt war lange Zeit von der Landwirtschaft und dem Weinbau geprägt, bis sich die Wirtschaft durch Ferienwohnungen und Bewässerungskanäle veränderte. Medellín ist bekannt für seine historischen Bauwerke wie die Burg, die Römerbrücke und Ruinen eines römischen Theaters. Das Gebiet umfasst auch das Geburtshaus von Hernán Cortés, dessen Denkmal 2010 beschmiert wurde. Das Historische Archiv der Stadt, das 1638 bis 1819 datiert, wurde 2015 als UNESCO-Welterbe anerkannt. Die drei mittelalterlichen Kirchen und die Zisterne aus almohadischer Zeit sind weitere Sehenswürdigkeiten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Badajoz
- Erbaut
- 74 v. Chr.
- Seehöhe
- 264 m
- Website
- http://www.medellin.es/
In der Nähe
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