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Kainach
Die Kainach ist ein 65 Kilometer langer Fluss in der Steiermark, der im Gleinalpengebiet entspringt und durchgehend in südöstlicher Richtung fließt. Sie bildet die Grenze zum Bezirk Murtal und trennt im Unterlauf das Weststeirische Hügelland von der Kaiserwaldterrasse. Bei Wildon mündet sie schließlich in die Mur. Der Fluss prägt seit jeher die Region, deren Geschichte bis zu steinzeitlichen Jägern zurückreicht, die in den Höhlen des Kainachbodens lebten. Später gehörte das Gebiet zum Königreich Noricum, bevor slawische Siedler einwanderten, deren Spuren sich in Orts- und Flussnamen wie Preding oder Lassnitz finden. Urkundlich erstmals erwähnt wurde die Kainach zwischen 1060 und 1088 als Cheinahc. Entlang ihres Laufs passiert die Kainach Ortschaften wie Kainach bei Voitsberg, Bärnbach und Voitsberg. Sie nimmt zahlreiche Nebenflüsse auf, darunter die Teigitsch, die Söding und den Liebochbach. In der Steiermark ist zudem die Sagengestalt des Lahnwaberls bekannt, das mit einem Nebenfluss der Kainach verbunden wird.
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