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Oslavany
Gemeinde in Tschechien
Oslavany ist eine Stadt im südmährischen Okres Brno-venkov, etwa 20 km südwestlich von Brünn. Der Fluss Oslava umschließt den Ort von Westen, Norden und Osten, und zwei Brücken verbinden ihn. Der Berg Kukla mit einer Kohleförderanlage ragt über der Gemeinde auf. Padochov, eine alte Bergbaugemeinde, liegt etwas nordöstlich. Eine Bahnlinie verbindet Oslavany mit Ivančice und Brünn. Der Bahnhof und das Industriegebiet liegen im Südosten, jenseits des Flusses. Die Geschichte von Oslavany reicht bis in die Steinzeit zurück. 1104 wurde das Dorf erstmals erwähnt, und 1197 kam es dem Kloster Trebitsch. 1225 fiel es an Heilwida von Znaim, die das Zisterzienserinnenkloster Marienthal stiftete. Das Kloster wurde 1443 in den Hussitenkriegen zerstört. 1525 brannte es nieder, und die Nonnen zogen nach Alt Brünn. 1529 bis 1533 versuchte Karl V. eine Neubesiedlung, doch das Unternehmen scheiterte. 1654 kam die Herrschaft an Franz Ernst von Mollart, der 1712 die Herrschaft an das Zisterzienserinnenstift verkaufte. Oslavany bietet historische Sehenswürdigkeiten wie das Schloss, das aus einer mittelalterlichen Klosteranlage entstand und im 16. Jahrhundert in Renaissancestil umbaut wurde. Die Schlosskapelle wird für Konzerte genutzt. Die Pfarrkirche St. Nikolaus wurde 1320 erstmals erwähnt und im Renaissance- und Barockstil umgebaut. Auf dem Friedhof stehen Denkmäler für zwei Grubenunglücke sowie Statuen der Heiligen und der Schmerzensmutter. In Padochov steht eine Nepomuk-Statue. Die Erbstollen in Zaklášteří sind ein weiteres Highlight.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien, Gemeinde mit Stadtrecht in Tschechische Republik
- Ort
- Okres Brno-venkov
- Seehöhe
- 230 m
In der Nähe
- Zisterzienserinnenabtei Oslavany418 m
- zámek Oslavany427 m
- Permonium520 m
- Důl Kukla571 m
- Padochov1.8 km
- Nová Ves u Oslavan2.5 km
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