📷 Bild: Wikimedia Commons
Zisterzienserinnenabtei Oslavany
Kloster in Tschechien
Die Zisterzienserinnenabtei Oslavany war ein Frauenkloster der Zisterzienserinnen in Mähren, heute im Bezirk Brünn-Land in Tschechien. Es wurde 1225 von Heilwida von Znaim gegründet und bis 1525 bestand. Das Kloster war im Bistum Olmütz angesiedelt und wurde später auch als „Mariental“ bekannt. Es stand in der Landschaft der Region um Oslavany, die heute Teil der Tschechischen Republik ist. Das Kloster war bis 1525 ein bedeutendes religiöses Zentrum. Es wurde 1443 während der Hussitenkriege verwüstet und 1525 nach einem Brand aufgegeben. Die Nonnen zogen in das Kloster Maria Saal in Brünn. Das ehemalige Klostergebäude wurde in ein Renaissance-Schloss umgebaut, das bis heute erhalten ist. Die Schlosskapelle ist ein Rest der ursprünglichen Klosterkirche. Die Abtei Oslavany war ein Teil der Zisterzienserinnenbewegung in Mähren und hatte Verbindungen zu verschiedenen Adelsfamilien. Isolda, die Frau des Matouš von Füllstein, spendete dem Kloster Güter in mehreren Dörfern. Die Abtei war Teil eines Netzwerks von Zisterzienserinnenkloster in der Region und hatte eine gewisse Unabhängigkeit. Die Lage des Klosters in der Landschaft ermöglichte eine friedliche Existenz, die bis zur Reformation anhielt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Oslavany
- Erbaut
- 1197
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