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Burgruine Speckfeld
Burgruine nordöstlich von Markt Einersheim
Die Burgruine Speckfeld ist eine Höhenburg auf dem Schlossberg, einem bewaldeten Bergkegel mit 420 m ü. NN. Sie liegt etwa 2550 Meter nordöstlich von Markt Einersheim im Landkreis Kitzingen in Bayern. Die Anlage war einst ein wichtiger Sitz der Edelherren von Speckfeld und später von der Familie von Hohenlohe. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und bis ins 17. Jahrhundert genutzt, wobei sie mehrfach zerstört und wieder aufgebaut wurde. Die Burg wurde im Bauernkrieg 1525 zerstört und 1558 durch einen Brand weiter beschädigt. 1580 wurde sie wiederhergestellt, doch im Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) wurde sie von schwedischen Truppen und Kaiserlichen geplündert. 1624 wurde sie erneut restauriert. Die Familie von Limpurg-Speckfeld verließ die Burg 1693 und verlegte ihren Sitz nach Einersheim. Seit 1991 werden die Ruinen durch die bayerischen Staatsforsten restauriert und als Baudenkmal geschützt. Von der Burganlage sind eine 15 Meter hohe Mauer mit Torbogen und Fensteröffnungen, ein Bergfried, Reste eines Burgkellers und der Burgbrunnen erhalten. An drei Seiten ist der Burggraben noch sichtbar. Die Ruine liegt im Naturwaldreservat Speckfeld, wo gefährdete Arten wie die Bechsteinfledermaus vorkommen. Die Sage vom verlorenen Schatz unter den Ruinen ist bekannt, doch der Schatz blieb bislang unentdeckt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Baudenkmal, Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Markt Einersheim
- Adresse
- Speckfelder Wald; nordöstlich von Markt Einersheim
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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