Währing
Währing ist ein Wiener Gemeindebezirk im Nordwesten der Stadt, am Rand des Wienerwaldes gelegen. Der 18. Bezirk entstand 1892 durch die Zusammenlegung mehrerer Vororte wie Weinhaus und Pötzleinsdorf, wobei Teile später zu Döbling kamen. Bekannt ist Währing für seine villenreiche Bebauung, besonders im Cottageviertel, und die Mischung aus bürgerlichem Flair und gründerzeitlichen Quartieren. Der Bezirk erstreckt sich über 6,28 Quadratkilometer und wird von zwei langgestreckten Höhenzügen geprägt: dem Schafberg im Süden und dem Michaelerberg im Norden. Beide erreichen fast 400 Meter Höhe und sind größtenteils bewaldet. Der kanalisierte Währinger Bach durchzieht das Gebiet, während sich im Süden der letzte offene Quellbach, der Dürwaringbach, erhalten hat. Geologisch wechseln sich Sandstein, Mergel und Tegel ab, mit Spuren ehemaliger Meeresbewohner. Vor Ort lädt der Türkenschanzpark zum Spazieren ein, während das Cottageviertel mit seinen Villen architektonische Eindrücke bietet. Die Hänge des Schafbergs und Michaelerbergs sind von Wäldern wie dem Dorotheer Wald bedeckt, die zu Wanderungen einladen. Im Osten grenzt der Bezirk an den Gürtel, im Westen an die Höhenstraße, die den Übergang zum Wienerwald markiert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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