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oppidum de Variscourt
Das Oppidum de Variscourt ist ein protohistorisches Fort aus der Zeit der Latène-D1B-Phase, gelegen an der Konfluens der Flüsse Aisne und Suippe. Es erstreckt sich über die Gemeinden Condé-sur-Suippe, Variscourt und Guignicourt im Département Aisne. Der Ort liegt etwa 37 km östlich von Laon und ist durch natürliche Flussufer abgegrenzt. Die Besiedlung datiert aus dem 2. und 1. Jahrhundert vor Christus und war Teil eines Netzwerks von Oppida in der Region. Das Oppidum war ein bedeutender Siedlungskern mit einer geschätzten Bevölkerung von 5000 Einwohnern. Es war ein Zentrum der Produktion und Handelsaktivitäten, wobei Salzabbau lokal vermutet wird. Die Archäologische Forschung hat Reste von Gebäuden, Speicher und Schmuck gefunden. Die Stätte war eng mit der römischen Expansion verbunden, wurde aber vor der Schlacht an der Aisne verlassen. Die römische Stadt Durocortorum war später ein wichtiges Zentrum der Region. Die Ausgrabungen seit dem 19. Jahrhundert haben die Stätte weitgehend zerstört, doch die archäologischen Funde und toponymische Belege zeigen, dass das Oppidum ein zentraler Ort der römischen Vorzeit war. Die Stätte ist als Monument historique eingetragen und wird durch die Umgebung aus Flüssen und Flachland geprägt. Die römische Epoche und die spätere Besiedlung sind durch Funde und Namen wie „Murs de Rome“ und „La Bataille“ belegt.
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- Art
- Archäologische Stätte, Oppidum
- Ort
- Variscourt
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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