Türkentor

📷 Bild: Wikimedia Commons

SehenswürdigkeitBayernBezirk München

Türkentor

musealer Raum im Kunstareal in München

Das Türkentor ist ein denkmalgeschütztes Gebäude im Kunstareal der Maxvorstadt in München. Es steht am Übergang zwischen der Kurfürstenstraße und der Türkenstraße. Das Gebäude ist der einzige verbleibende Rest der 1826 errichteten Türkenkaserne, die dem Königlich Bayerischen Infanterie-Leibregiment diente. Die Bezeichnung leitet sich von der Türkenstraße ab, die ihrerseits auf den Türkengraben zurückgeht, der angeblich von türkischen Kriegsgefangenen aus dem 18. Jahrhundert ausgehoben wurde. Das Türkentor wurde zwischen 2008 und 2010 renoviert, wofür die Stiftung Pinakothek der Moderne 780.000 Euro bereitstellte. Die Renovierung wurde von den Berliner Architekten Sauerbruch Hutton umgesetzt, wobei Wasserstrichklinkern aus einer Privatziegelei in Osnabrück verwendet wurden. Das Gebäude wurde im Oktober 2010 wiedereröffnet und beherbergt seitdem die Skulptur Large Red Sphere des Künstlers Walter De Maria, die von der Stiftung Brandhorst erworben wurde. Das Türkentor ist ein Teil des Kunstareals und liegt in der Nähe der Kurfürstenstraße. Es ist ein Beispiel für die Kombination aus historischem Erbe und moderner Kunst. Die Skulptur Large Red Sphere ist ein markanter Ausstellungsraum, der den Blick auf das umliegende Gebiet freigibt. Die Lage des Gebäudes ermöglicht Ausblicke auf die Umgebung und verbindet die historischen Elemente mit dem künstlerischen Raum.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kunststätte
Ort
Maxvorstadt
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Türkentor (CC0-1.0)

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