📷 Bild: Wikimedia Commons
Mainvillers
französische Gemeinde
Mainvillers liegt im Département Moselle in der Region Grand Est, auf der ehemaligen deutsch-französischen Sprachgrenze. Der Ort ist etwa 35 Kilometer ostsüdöstlich von Metz und fünf Kilometer südwestlich von Faulquemont. Er wird von der Straße von Pont-à-Mousson nach Saint-Avold durchzogen und umfasst den Wohnplatz Bruchmühle nördlich des Dorfkerns. Auf dem Ortseingangsschild wird die lothringische Mundart hervorgehoben. Der Ort wurde erstmals 1121 als Manvilre erwähnt und lag nördlich der alten Römerstraße von Metz nach Straßburg. Zunächst Teil des Herzogtums Lothringen, wurde er 1766 von Frankreich annektiert. Im Frankfurter Frieden 1871 kam das Gebiet an das deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen, und Mainvillers gehörte zum Kreis Bolchen. Die Bewohner betrieben Getreidebau und Viehzucht. Mainvillers ist bekannt für seine Lage an der Grenze und die Verwaltungssprache. Die Region war im Zweiten Weltkrieg von der deutschen Wehrmacht besetzt, und der Ort stand bis 1944 unter deutscher Verwaltung. Die lokale Geschichte ist eng mit der Geschichte des Elsaß-Lothringens verbunden. Die Gemeinde hat sich im Laufe der Jahrhunderte als Teil der deutschsprachigen Kultur im Osten Frankreichs etabliert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Seehöhe
- 296 m
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