Jünglingsbrunnen

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Jünglingsbrunnen

Brunnen in Stuttgart-Ost

Der Jünglingsbrunnen ist ein Brunnen in der ehemaligen Arbeitersiedlung Ostheim in Stuttgart-Ost. Er steht am Eduard-Pfeiffer-Platz, der ursprünglich als Teckplatz bekannt war. Die Siedlung wurde zwischen 1892 und 1903 errichtet und ist ein Beispiel für sozialreformerische Wohnraumplanung. Der Brunnen wurde 1913 nach einem Entwurf von Prof. Karl Donndorf von R. W. Schönfeld geschaffen. Der Brunnen ist ein Zeugnis für die sozialen und kulturellen Werte der Zeit. Er wurde zum Zehn-Jahr-Jubiläum der Vollendung der Siedlung errichtet und symbolisiert Kraft und Zukunft. Die Figur des Jünglings, der eine Lebensschale in der Hand hält, ist eine Allegorie, die Donndorf auch in anderen Werken verwendete, wie am Schicksalsbrunnen in Stuttgart. Die Brunnenanlage besteht aus Marmor und Muschelkalk. Der Jünglingsbrunnen steht auf einem Podest und ist umgeben von zwei Wassertrögen, die von steinernen Sitzbänken flankiert sind. Die Figur des Jünglings und das Podest sind aus Marmor gefertigt, während die Brunnenanlage und die Sitzbänken aus Muschelkalk bestehen. Die Anlage ist Teil der ehemaligen Arbeitersiedlung Ostheim und bietet einen Blick auf die historische Landschaft Stuttgarts.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Zierbrunnen
Ort
Stuttgart-Ost

In der Nähe

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