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Sainte-Marie-aux-Chênes
französische Gemeinde
Sainte-Marie-aux-Chênes liegt im Département Moselle in der Region Grand Est, 18 Kilometer nordwestlich von Metz. Der Ort befindet sich an der Grenze zum Département Meurthe-et-Moselle und liegt in ehemaligen lothringischen Steinkohlerevier. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 10,19 km² und beherbergt die Cité Ida, eine Bergarbeitersiedlung, die im Zuge des Schachtes Ida entstand. Der kleine Ort wurde im 12. Jahrhundert erstmals als Sancta Maria ad querqus erwähnt. Die Ortsbezeichnungen änderten sich im Laufe der Zeit, wobei der Name oft zu St. Marie verkürzt wurde. Das Dorf gehörte früher zur Grafschaft Bar und war während der Dritten Schlacht von Metz im Deutsch-Französischen Krieg Schauplatz verlustreicher Kampfhandlungen. Sainte-Marie-aux-Chênes ist bekannt für seine Kirche Mariä Himmelfahrt, die ein modernes Schiff aus dem Jahr 1773 sowie einen spätgotischen Turm und Chor besitzt. Im Ort gibt es auch Soldatenfriedhöfe und Kriegerdenkmale, die an die Kämpfe von 1870 und die deutsche Besetzung im Zweiten Weltkrieg erinnern. Das Gemeindewappen zeigt die Schutzpatronin der Kirche und die goldene Eiche in den Farben des Herzogtums Bar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Département Moselle
- Seehöhe
- 323 m
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