Oloron-Sainte-Marie

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Oloron-Sainte-Marie

französische Gemeinde

Oloron-Sainte-Marie liegt im Département Pyrénées-Atlantiques, im Béarn, an der Grenze zum Baskenland. Die Stadt ist am Gave d’Oloron gelegen, der aus den Flüssen Gave d’Aspe und Gave d’Ossau entsteht. Sie ist der Hauptort des Arrondissements Oloron-Sainte-Marie und liegt etwa 30 km nordöstlich von Pau. Die Region hat ein gemäßigtes Klima mit jährlich etwa 925 mm Niederschlag. Oloron wurde erstmals im 3. Jahrhundert unter dem Namen Iluro erwähnt und war im 6. Jahrhundert Sitz eines Bischofs. Im 11. Jahrhundert begann der Bau der Kathedrale Ste-Marie d’Oloron. Die Stadt war bis ins 19. Jahrhundert mit Sainte-Marie formal getrennt, obwohl sie wirtschaftlich verbunden war. 1858 wurden die beiden Orte vereinigt, und 1939 wurde in der Nähe das Internierungslager Camp de Gurs eingerichtet. Oloron-Sainte-Marie ist bekannt für die Kathedrale Sainte-Marie, eine romanische Kirche mit gotischen und neoromanischen Elementen. Die Kirche ist Teil des Weltkulturerbes der UNESCO. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Kirche Sainte-Croix, der Tour de Grede und der Parc Pommé mit über 400 Baumarten. Die Stadt hat eine Handwerkskultur, die vor allem Baskenmützen und Espadrilles herstellt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Arrondissement Oloron-Sainte-Marie
Erbaut
1858
Seehöhe
1380 m
Quellen:Oloron-Sainte-Marie (CC0-1.0)

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