📷 Bild: Wikimedia Commons
Almarza
Gemeinde in Spanien
Almarza liegt im Nordwesten der spanischen Provinz Soria, in der Berglandschaft, etwa 23 km von der Provinzhauptstadt Soria entfernt. Die Gemeinde erstreckt sich in einer Höhe von etwa 1050 bis 1150 Meter und umfasst mehrere Dörfer und Weiler, von denen zwei bereits vollständig entvölkert sind. Die Region ist von einer gemäßigten bis warmen Klimazone geprägt, mit jährlich etwa 620 mm Niederschlag. Die Gemeinde Almarza hat eine lange Geschichte, die bis in die jungsteinzeitliche Zeit zurückreicht. Im Dorf Cubo de la Sierra wurde ein Großsteingrab freigelegt, das etwa 3500 bis 4000 v. Chr. datiert wird. Aus der keltiberischen Epoche sind Wallanlagen bekannt, und aus römischer Zeit stammt eine Brücke. Nach der arabisch-maurischen Eroberung wurde die Region im 10. und 11. Jahrhundert wiederbevölkert. Im 12. Jahrhundert entstanden die ersten romanischen Kirchen, und im 16. bis 18. Jahrhundert erlebte die Region eine wirtschaftliche Blütezeit durch den Wollexport. Almarza ist bekannt für seine historischen Bauwerke und Sehenswürdigkeiten. Zu den wichtigsten gehören die Casa Fuerte de San Gregorio, die Pfarrkirche Santa Lucía und die Ermita de la Inmaculada Concepción. In Cubo de la Sierra befindet sich das spätgotische Casa fuerte, das Kirche Santo Tomás Apóstol und die Überreste des Dolmen de San Gregorio. In Espejo de Tera steht eine als puente romano bezeichnete Brücke. Die Region beherbergt zudem Dinosaurierspuren und keltiberische Anlagen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Spanien
- Ort
- Provinz Soria
- Seehöhe
- 1151 m
- Website
- http://www.almarza.es/
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