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Franziskanerkloster Bremen
ehemaliges Krankenhaus in Deutschland
Das St.-Johannis-Kloster der Franziskaner in Bremen bestand von 1258 bis 1528 und lag in der Altstadt. Es umfasste eine dreischiffige gotische Kirche St. Johann aus dem 14. Jahrhundert, die im 15. Jahrhundert zur Hallenkirche vergrößert wurde. Die südseitigen Gebäude und Höfe sind heute nicht erhalten. Die Klosterkirche, die Straße Klosterkirchenstraße und die Straße Klosterortstraße erinnern noch an das Kloster. Das Kloster war bis um 1300 Hauptkloster der „Kustodie Bremen“ innerhalb der Sächsischen Franziskanerprovinz. Etwa 20 bis 30 Franziskaner lebten dort als Bettelmönche. Nach der Reformation wurde es 1529 geschlossen und ab 1531 als Krankenhaus genutzt. Die Kirche diente bis 1801 als Krankenhauskirche und war auch Kirche der reformierten Kirchgemeinden. Heute steht auf dem ehemaligen Klostergelände die Propstei St. Johannis an der Hohe Straße 2–3/Franziskanerstraße 7. Die dortigen Wohnhäuser wurden 1965 nach Plänen von Bernhard Wessel errichtet und seit 1973 unter Denkmalschutz. Die Altstadt und die umliegenden Räume bieten einen Blick auf Bremens historische Stadtsilhouette.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, ehemaliges Krankenhaus
- Ort
- Bremen
- Erbaut
- 1225
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