📷 Bild: Wikimedia Commons
Cenade
Gemeinde in Rumänien
Cenade liegt im Osten des Kreises Alba und des Zekesch-Hochlandes, im Südwesten des Siebenbürgischen Beckens. Es befindet sich in einem südlichen Seitental der Târnava Mare, etwa fünf Kilometer entfernt. Die Kreishauptstadt Alba Iulia liegt rund 35 Kilometer westlich. Der Ort ist Teil der Region Siebenbürgen und grenzt an andere Gemeinden im Zekesch-Hochland. Cenade wurde erstmals 1311 urkundlich erwähnt und war ein Dorf der Siebenbürger Sachsen. Zunächst gehörte es zur Zisterzienserabtei Egresch, später zum Bistum Csanád und schließlich zu den Domherren in Weißenburg. Im 17. Jahrhundert kam der Ort in adligen Besitz, bis er 1848 verloren ging. Die Bevölkerung lebte lange von der Landwirtschaft und Viehzucht, bis die Auswanderung der Siebenbürger Sachsen nach dem Zweiten Weltkrieg die Bevölkerung stark reduzierte. Cenade ist bekannt für seine evangelische Saalkirche, die 1407 fertiggestellt und im 16. Jahrhundert erweitert wurde. Die Kirche besitzt eine unter Denkmalschutz stehende Orgel, die 1917 durch eine von Otto Rieger ersetzt wurde. Bekannte Persönlichkeiten aus dem Ort sind der Schriftsteller Ion Agârbiceanu und M. M. Binder-Scholten. Der Ort unterhält eine Städtepartnerschaft mit Mornant in Frankreich seit 1990.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Alba
- Adresse
- Com. Cenade, Sat Cenade nr. 372 Judet Alba
- Seehöhe
- 357 m
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