Burgstall Zangenfels

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Burgstall Zangenfels

archäologische Stätte in Deutschland

Der Burgstall Zangenfels ist eine abgegangene Höhenburg auf 520 m ü. NN. Sie liegt im Ortsteil Dürrmaul der Stadt Nittenau im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf in Bayern. Die Burgstelle befindet sich am Südhang des Jugenberges auf einer Hangspornkuppe. Die Fläche der Burg ist klein, mit etwa 20 Metern in Ostwestrichtung und 35 Metern in Nord-Süd-Richtung. Im Nordteil der Anlage steht die Ruine eines Bergfriedes. Die Burg wurde 1354 oder kurz danach von den Herren von Zenger erbaut. Sie war bis 1515 im Besitz der Familie Zenger. Nach dem Tod von Hans Zenger übertrug Kurfürst Ludwig V. die Burg an seine Söhne Sigmund Zenger zu Trausnitz und Tristan. Die Familie Zenger besaß die Burg bis 1515. Später folgten Kaspar Erlbeck zu Trausnitz und Jobst von Dandorf zu Forchtenberg. Ab 1801 war der Burgstall im Besitz von Wilhelm Carl Graf von Eckart. Der Burgstall hat eine kleine Burgfläche mit steilen Hängen und einer Geländekante, an deren Fuß ein Graben verläuft. Im Nordteil der Anlage steht die Ruine eines Bergfriedes mit einer Grundfläche von 8,2 mal 8,2 Metern. Die Mauerstärke beträgt drei Meter. Die äußere Verblendung besteht aus lagenhaft gesetztem Quadermauerwerk, während die inneren Mauern aus kleineren Steinen bestehen. Die Ruine ist nur teilweise erhalten. Die Umgebung um die Burg besteht aus steilen Hängen und Felsen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Archäologische Stätte, Burgstall
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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Quellen:Burgstall Zangenfels (CC0-1.0)

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