Burg Staden

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Burg Staden

Burgruine in Deutschland

Die Burg Staden, auch Schloss Ysenburg genannt, ist eine mittelalterliche Wasserburg am nördlichen Ortsrand von Staden, einem Stadtteil von Florstadt im Wetteraukreis in Hessen. Sie liegt auf einer Flussinsel, die von der Nidda und einem Seitenarm umschlossen wird. Die Anlage wurde aus strategischen Gründen in der Flussniederung errichtet. Unweit der Burg verläuft der römische Limes, und südlich des Ortes befand sich ein römisches Kleinkastell. Die Burg wurde erstmals 1156 erwähnt und vermutlich um die Mitte des 12. Jahrhunderts gebaut. Sie war im Besitz verschiedener Adelsfamilien und wurde im 16. Jahrhundert zu einem Wohnturm umgestaltet. Das heute als Schloss Ysenburg bezeichnete Gebäude wurde 1574 errichtet und ist bis heute erhalten. Die Anlage war bis 1788 im Besitz der Grafen von Isenburg-Büdingen. Die Anlage umfasst die Kernburg mit einer Ringmauer aus Buckelquadern und einen Mauerturm, der als Umspannstation rekonstruiert wurde. Die Vorburg wird heute von einem Hofgut eingenommen, dessen Zufahrt über eine Brücke über die Nidda führt. Das Schlossgebäude besteht aus einem dreigeschossigen Steingebäude mit Treppengiebeln und einem Portal aus dem Jahr 1574. Der Torturm, der ursprünglich in Schalenform angelegt war, besitzt Schießscharten und einen Kaminschacht aus dem 16. Jahrhundert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Staden (Florstadt)
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Hessen

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