📷 Bild: Wikimedia Commons
Strudlhofstiege
Denkmalgeschütztes Objekt in Alsergrund (11000)
Die Strudlhofstiege ist eine Stiegenanlage im Alsergrund, zwischen der Strudlhofgasse und der Liechtensteinstraße. Sie überwindet eine Geländestufe und wurde 1910 fertiggestellt. Die Anlage besteht aus Mannersdorfer Kalkstein und gilt als Jugendstil-Bauwerk. Sie wurde mehrfach renoviert, zuletzt 2008/2009. Die Stiegenanlage ermöglicht eine zeitliche Abkürzung und spart Platz. Sie verbindet zwei Sackgassen und wurde im Auftrag von Karl Lueger geplant. Die Kosten für den Bau lagen bei 100.000 Kronen. Die Anlage verfügt über zwei Brunnen, ein Wasserspeier und ein Fischmaul. Sie ist auch für Freiluftveranstaltungen geeignet, wie Konzerte der Wiener Chöre. Die Strudlhofstiege ist ein Teil der stadtplanerischen Entwicklung Wiens als Gartenstadt. Sie wird von Vegetation und Blumen umgeben, was den Eindruck eines Gartens vermittelt. Die Anlage hat eine inszenatorische Wirkung und verbindet Funktion mit Ästhetik. Sie ist auch in der Literatur bekannt, etwa im Roman von Heimito von Doderer.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Treppe
- Ort
- Alsergrund
- Adresse
- Strudlhofgasse
- Erbaut
- 1910
- Baustil
- Jugendstilarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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