Kislőd

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Kislőd

Gemeinde in Ungarn

Kislőd ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Ajka im Komitat Veszprém. Sie liegt sechseinhalb Kilometer nordöstlich von Ajka und grenzt an Városlőd und Ajkarendek. Der Ort war bis 1752 Teil der Pfarrei Városlőd und besitzt eine römisch-katholische Pfarrkirche, die 1780 errichtet wurde. Die Bevölkerungszahlen zeigen eine Entwicklung von 1.355 Einwohnern im Jahr 1830 bis zu 1.541 im Jahr 1930. Kislőd hat eine reiche Geschichte mit deutschen Siedlern, die ab 1723 angesiedelt wurden. 1751 entstand der erste Hochofen zur Roheisengewinnung aus Bauxit. Die Gemeinde war während des Zweiten Weltkriegs von Vertriebenen betroffen, wobei ein Drittel der Bevölkerung 1948 in die Sowjetische Besatzungszone vertrieben wurde. Die Bevölkerung stieg danach wieder an, erreichte 1.747 Einwohner im Jahr 1949. In Kislőd gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter den Kalvarienberg, die Mihály Rőthy Kirchengeschichtliche Sammlung und die römisch-katholische Kirche Szent József és Szent Vendel. Die Gemeinde ist über die Nebenstraße Nr. 73121 und die Hauptstraße Nr. 8 an das Verkehrsnetz angeschlossen. Der Bahnhof Kislőd-Városlőd verbindet die Gemeinde mit der Eisenbahnstrecke von Celldömölk nach Veszprém.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Ungarn
Ort
Kreis Ajka

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