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Ajkai Bányászati Múzeum

Museum in Ungarn

Das Ajka-Mijnmuseum liegt 10 Kilometer östlich der Stadt Ajka auf einer Bergkuppe im Bakony-Wald. Es befindet sich südlich der Bergstraße in Richtung des Dorfes Padragkút. Die ehemalige Mine war bis 1959 in Betrieb, wurde aber aufgrund von Instabilitäten und veralteten Gangsystemen geschlossen. 1909 ereignete sich hier eine tödliche Gasexplosion, bei der 55 Bergleute starben. Das Museum beherbergt heute die ehemalige Schacht, Transportbänder, ein Schachtstiege und eine Rekonstruktion der Oberflächenanlage. Das Museum bietet Einblick in die Geschichte der Bergbauindustrie. Besucher können die Schachtaufstiegsmaschine sowie verschiedene Bergbaugeräte wie Bohrgeräte, Rohre und Bohrköpfe bewundern. In der Rekonstruktion der Oberflächenanlage sind Gesteinsproben, Edelmetalle und archäologische Funde ausgestellt, darunter ein Mammutknochen, Fossilien, versteinerte Mosasaurierresten und ein versteinertes Baumstumpf aus etwa 5 Millionen Jahren. Die Ausstellungsstücke stammen aus verschiedenen Ländern und sind in Glasvitrinen untergebracht. Die Umgebung um das Museum ist geprägt von der Bergbauaktivität. In Ajka wird Bauxit abgebaut, der zur Aluminiumherstellung genutzt wird. Hongarien besitzt weltweit bedeutende Mangankonzentrate. Bauxit wird auch in Südfrankreich gewonnen, doch die Produktion dort wurde 1991 eingestellt. Australien ist heute der größte Produzent. Die Bauxitproduktion in Ajka stieg von 18.000 Tonnen pro Jahr auf mehr als das Zehnfache.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum
Ort
Ajka

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