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Burg Geinegge

Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Burg Geinegge war eine abgegangene Niederungsburg im heutigen Stadtbezirk Hamm-Bockum-Hövel. Sie lag auf einer Insel, die von beiden Seiten des Bach Geinegge umschlossen war. Der Bach floss durch Bockum-Hövel und trieb früher Wassermühlen an, darunter bei Burg Geinegge, die 1895 abgebrochen wurde. Die Burg war ein Sitz der Familie von Hövel und wurde 1840 vollständig ausgebrannt. Von ihr sind keine Reste erhalten geblieben. Die Burg war Teil der adeligen Häuser Bockum-Hövels und stand im Kirchspiel Hövel. Sie war im 12. Jahrhundert erstmals erwähnt und gehörte ab etwa 1190 zum Lehnsbesitz des Grafen von Hövel. Im 13. Jahrhundert war sie im Zusammenhang mit Burg Nienbrügge und den Isenberger Wirren bekannt. Das Anwesen wurde im 14. Jahrhundert von der Familie de Hüvele übernommen, die es bis ins 16. Jahrhundert weiterführte. 1604 wurde das Gut Dietrich Hermann von Merveldt zu Westerwinkel zugeschlagen. Im Bereich der Burganlage wurden im 19. Jahrhundert Funde wie Trinkgefäße und Dolche entdeckt, die in das Städtische Gustav-Lübcke-Museum übergeben wurden. Das ehemalige Müllerhaus, das bis 1959 bestand, ist heute als Wohnhaus erhalten. Ein Wappenstein der Burg ist in einem Haus am Bockumer Weg eingemauert. Die Umgebung umfasst den Bach Geinegge, das Ruenfeld und die ehemalige Mühle, die bis in die 1920er Jahre in Betrieb war.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Hamm

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