📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgstall Irsee
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Irsee ist eine abgegangene Höhenburg aus dem Hochmittelalter, die sich im Ort Irsee im Landkreis Ostallgäu in Schwaben befindet. Sie liegt am Rand der Hochebene, südwestlich des Gemeindezentrums. Die Anlage wurde im Spätmittelalter über der ehemaligen Pfarrkirche St. Stephan errichtet und war einstmals der Stammsitz der Grafen von Ursin-Ronsberg. Ein tiefes GrabenSystem und eine hohe Friedhofsmauer sind heute noch sichtbar. Die Burganlage entstand vermutlich im 10. oder 11. Jahrhundert als Residenz der Herren von Ursin. Ab 1185 diente der ursprüngliche Ansitz als Kloster, das 1190 an eine tiefer gelegene Stelle verlegt wurde. Im 15. Jahrhundert wurde die Pfarrkirche auf dem Burggelände errichtet, die später zur Pfarrkirche umgewidmet wurde. Der Chor und Turm der Stephanskirche blieben erhalten und bilden mit der Friedhofsmauer ein historisches Ensemble. Der Burgstall erstreckt sich über eine Fläche von etwa 130 mal 115 Metern, wobei die Hauptburg etwa 60 mal 80 bis 100 Meter groß war. Die Ringmauer aus Nagelfluh- und Tuffsteinquadern sowie das Fundament des Kirchturms sind noch vorhanden. Im Osten der Anlage vermutet man eine Vorburg, die durch moderne Friedhofserweiterungen überbaut wurde. Die Anlage wird als Bodendenkmal unter der Nummer D-7-8029-0099 verwaltet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte
- Ort
- Irsee
- Erbaut
- 900
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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- Irsee134 m
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