Baisweil

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SchwabenBezirk Schwaben

Baisweil

Gemeinde in Deutschland

Baisweil liegt im Nordwesten des Landkreises Ostallgäu, im Dreieck zwischen Kaufbeuren, Mindelheim und Bad Wörishofen. Die Gemeinde erstreckt sich über eine Höhenlage von 646 m bis 755 m ü. NHN und besteht aus drei Gemeindeteilen. Im Tal zwischen Seitenmoränen befindet sich das Dorf, das historisch von der Römerstraße Kempten – Augsburg durchzogen wurde. Die ländliche Struktur prägt den Ort bis heute, wobei sich die landwirtschaftliche Betriebszahl in den letzten Jahrzehnten reduziert hat. Baisweil wurde erstmals 1130 als „Beizwile“ erwähnt, zu jener Zeit noch Teil der Reichsabtei Irsee. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 kam der Ort zu Bayern, wo er im Zuge der Verwaltungsreformen zur heutigen Gemeinde formiert wurde. 1886 wurde nach einem Kirchturmeinsturz eine neue Kirche im neuromanischen Stil errichtet, die 1906 eingeweiht wurde. Die Gemeinde gehörte seit 1978 zur Verwaltungsgemeinschaft Eggenthal und integrierte 1976 Lauchdorf mit Großried. Die Gemeinde zeichnet sich durch ihre ländliche Umgebung aus, die von Wiesen, Wäldern und Berglandschaften umgeben ist. Die Kirche und das Pfarrdorf bilden den kulturellen Mittelpunkt. In der Gemeinde gibt es einen Kindergarten mit 68 Betreuungsplätzen. Die Wasserversorgung erfolgt über zwei Quellen, die in einem Schutzgebiet von 24 ha liegen. Die politische Struktur ist durch den Bürgerblock Baisweil und die Freien Wählergemeinschaft Lauchdorf geprägt, die gemeinsam die Gemeinderatsarbeit gestalten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Ostallgäu
Seehöhe
676 m
Quellen:Baisweil (CC0-1.0)

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