Băcia

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Băcia

Gemeinde in Rumänien

Băcia liegt im Zentrum des Kreises Hunedoara, in einem Seitental des Mureș am Fluss Strei. Der Ort befindet sich an der Bahnstrecke Simeria–Petroșani, der Europastraße 79 und der Kreisstraße DJ 668D. Er liegt etwa fünf Kilometer nördlich der Kleinstadt Călan und etwa 18 Kilometer südwestlich der Kreishauptstadt Deva. Die Gemeinde ist umgeben von flachen Ebenen und leicht hügeligem Land, das für die Landwirtschaft und Viehzucht geeignet ist. Der Ort wurde im Mittelalter als ungarischer Ort erstmals 1332 urkundlich erwähnt. Im 17. und 18. Jahrhundert lebten hier kleinadlige reformierte Ungarn, während sich rumänische Bauern in dieser Zeit ebenfalls ansiedelten. Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden römische Funde entdeckt, darunter Reste eines Wachturms. Nach der rumänischen Revolution von 1848 wurde der Ort dem historischen Stuhlbezirk Déva zugeordnet. Die Gemeinde in ihrer heutigen Form entstand 1968 durch die Einbindung von Dörfern. Băcia ist vor allem durch seine religiösen Bauwerke bekannt. Die rumänisch-orthodoxe Kirche Sf. Gheorghe aus dem Jahr 1873 steht unter Denkmalschutz. Die reformierte Kirche, erbaut 1865, ist ebenfalls ein sehenswertes Monument. Die Gemeinde hat eine vielfältige Bevölkerungsgemeinschaft, die aus Rumänen, Ungarn, Deutschen und anderen ethnischen Gruppen besteht. Bekannt ist der Ort auch durch die Persönlichkeit Petru Groza, ein früherer Rechtsanwalt und kommunistischer Politiker.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Rumänien
Ort
Hunedoara
Adresse
Str. Principală, Nr. 242
Seehöhe
225 m
Quellen:Băcia (CC0-1.0)

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