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pałac Rudolfa Kellera
Palast in Polen
Der Palast Rudolfa Kellera steht in der polnischen Stadt Łódź, genauer gesagt an der ul. Gdańska 49/53. Er wurde im Jahr 1890 errichtet und zählt zu den bedeutendsten Baudenkmälern der Stadt. Die Architektur folgt dem nordischen Neorenaissance-Stil mit französischen und niederländischen Einflüssen, was den Gebäudekomplex zu einem einzigartigen Beispiel der lokalen Architektur macht. Der Palast ist aufgrund seiner historischen Bedeutung und seiner architektonischen Qualität besonders sehenswert. Er wurde 1892 fertiggestellt und war bis 1907 im Besitz von Rudolf Kellera, einem deutschen Immigranten. Nach dem Erwerb durch Emil Eiserth wurde der Palast bis 1922 als Fabrikgebäude genutzt. Die Kostenaufstellung für die Renovierung im Jahr 2005 betrug 400.000 Euro, was die Bedeutung des Gebäudes unterstreicht. Im Inneren des Palasts dominieren italienische Renaissance- und Manierismus-Elemente. Die Räume sind mit charakteristischen Decken aus Gipsmarmor und einer einzigartigen, gefalteten Fassade versehen. Im Erdgeschoss gibt es eine breite Terrasse mit Stahlgitter und eine verputzte Terrasse, die auf das Gartenhaus führt. Die Fassade ist mit einem diagonalen Turm im nördlichen Bereich versehen. Die Ruine des Turms wurde im Jahr 2020 abgerissen, was den Erhalt des Gebäudes zusätzlich bedroht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Baudenkmal
- Adresse
- ul. Gdańska 49/53, 90-729 Łódź
- Erbaut
- 1890
- Baustil
- Neorenaissance
- Architekt
- Hilary Majewski
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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