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Kloster Fischingen
Benediktinerkloster in Fischingen im Kanton Thurgau, Schweiz
Das Benediktinerkloster Fischingen wurde 1138 von Konstanzer Bischof Ulrich II. gegründet und liegt am Oberlauf der Murg im Kanton Thurgau. Es war ursprünglich als Doppelkloster für Mönche und Nonnen geplant. Im 13. Jahrhundert zählte die Abtei bis zu 150 Mönche und 120 Nonnen. Die Vogtei über das Kloster übten die Grafen von Toggenburg aus. Im 16. Jahrhundert wurde das Kloster während der Reformation geschlossen, wurde aber 1532 wieder errichtet. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Anlage im Barock- und Rokokostil umgebaut, wobei der Abt Nikolaus Degen die Pläne für den Westflügel erstellte, der jedoch nie realisiert wurde. Das Kloster war bis 1848 ein aktives Benediktinerkloster mit bis zu 34 Mönchen. Nach der Aufhebung des Klosters 1848 wurde die Anlage an den Kanton Thurgau übergeben und später von verschiedenen Institutionen genutzt, darunter eine katholische Waisenanstalt und ein Seminarhotel. Heute betreibt der Verein St. Iddazell eine Pilgerherberge, eine Klosterbrauerei und eine Schreinerei. Die Klosterkirche besitzt vier Orgeln, darunter eine Metzler-Orgel im Psallierchor und eine Van Vulpen-Orgel auf der Westempore. Die Anlage wurde ab 1997/98 umfassend renoviert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Abtei, Abteikirche
- Ort
- Fischingen
- Adresse
- Kloster 1a, 1b, 1.1-1.7, 8376 Fischingen
- Erbaut
- 1138
- Denkmalstatus
- besonders wertvoll (Thurgau)
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