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Alt-Toggenburg, mittelalterliche Burgstelle (Iddaburg) / bronze- und eisenzeitliche Siedlungen
Archäologische Stätte und Burgstelle in Kirchberg im Kanton St. Gallen, Schweiz
Die Burg Alt-Toggenburg ist eine abgegangene Höhenburg auf dem Iddaberg in Kirchberg SG. Sie lag 966 Meter über Meer südwestlich von Gähwil auf einem schmalen Bergrücken, der auf drei Seiten steil abfällt. Die Burg war das Zentrum des toggenburgischen Besitzes und stand ursprünglich als bronze- und eisenzeitliche Höhensiedlung. Sie wurde später zur Stammburg der Grafen von Toggenburg. Die Burg wurde erstmals 1044 erwähnt und wurde 1085 von Abt Ulrich III. verwüstet. Sie wurde wieder aufgebaut und 1226 an die Abtei St. Gallen verliehen. 1289 ging sie an Rudolf von Habsburg, 1320 wieder an die Abtei, die die Burg im selben Jahrhundert aufgab. 1861 wurde auf dem Burgplatz die Wallfahrtsstätte St. Iddaburg gegründet, 1888 eine Lourdesgrotte errichtet und 1933/34 die Wallfahrtskapelle in der heutigen Form gebaut. Die Anlage der Burg ist 230 Meter lang. Der Wohnturm der Kernburg hatte eine Fläche von 14 × 14 Metern und 2,2 Meter dicke Wände. Heute sind nur noch schwache Mauerspuren sichtbar. Die Burg ist heute vor allem als Wallfahrtsort bekannt, mit der Kapelle und der Lourdesgrotte. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die umliegenden Berge und die Landschaft des Toggenburgs.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgruine
- Ort
- Kirchberg
- Adresse
- Iddaburg, 9534 Gähwil
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse B von regionaler Bedeutung
- Seehöhe
- 965 m
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