Ferdinandsburg

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BurgenLandkreis VechtaBezirk Landkreis Vechta

Ferdinandsburg

große Motte (Turmhügelburg) der Herren von Dincklage südöstlich von Dinklage im niedersächsischen Landkreis Vechta

Die Ferdinandsburg ist eine Motte, eine Turmhügelburg, die von den Herren von Dincklage südöstlich von Dinklage im niedersächsischen Landkreis Vechta errichtet wurde. Sie liegt auf einer Anhöhe, umgeben von sumpfigem Gelände. Die Burg war Teil eines Herrschaftsgebiets der Familie und wurde vermutlich im 13. Jahrhundert aus einem herrschaftlichen Hof hervorgegangen. Die erste Erwähnung erfolgte erst im Jahr 1372, als sie von Bischof von Osnabrück und Münsteraner belagert und eingenommen wurde. Die Burg war ein bedeutendes Zentrum der Herren von Dincklage und stand im Mittelpunkt von Konflikten um Selbstständigkeit. 1383 unterwarfen sich die Herren dem Bischof von Münster und versprachen, Burghaus und Vorburg nicht wieder aufzubauen. Die Anlage umfasst eine umgebende Wall-Graben-Anlage und ein leicht oval gefasstes Burgareal mit einem Durchmesser von 70–75 Metern. Die Gesamtgröße der Anlage beträgt etwa 140–150 Meter. Die Ferdinandsburg ist heute als gut erhaltene Ruine sichtbar. Die Anlage umschließt ein leichtes Oval und ist von Wällen und Gräben begrenzt. Die Lage auf einer Anhöhe und die umliegende sumpfige Landschaft prägten die Struktur der Burg. Die Ruine bietet einen Eindruck von der mittelalterlichen Befestigungsarchitektur und der Geschichte der Herren von Dincklage. Die Umgebung ist geprägt von der Natur und den historischen Verhältnissen der Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Dinklage

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