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Freienwil
Gemeinde im Kanton Aargau in der Schweiz
Freienwil ist eine Einwohnergemeinde im Kanton Aargau, Bezirk Baden. Sie liegt drei Kilometer nördlich von Baden und befindet sich in einem Seitental des Surbtals. Das Dorf umschliesst die flache Mulde am Rande des Siggenbergs und wird vom Rickenbach entwässert, der in die Surb mündet. Die Gemeinde hat eine Fläche von 399 Hektaren, davon 154 Hektaren Wald und 39 Hektaren bebaut. Die Höhenunterschiede reichen von 428 Metern bis 624 Metern auf dem Hörndli. Freienwil hat eine historische Entwicklung, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. 1506 erhielt das Dorf das Recht zur selbständigen Abhaltung des Dorfgerichts nach einer hohen Entschädigung. Die Gemeinde war bis 1803 Teil der Grafschaft Baden und wurde 1798 von den Franzosen in die Helvetische Republik integriert. Die Bevölkerung stieg erst Mitte der 1950er Jahre an, als das Dorf in die Zürcher Agglomeration zog. 2025 lebten 1117 Einwohner dort, wobei 12,4 % Ausländer sind. Das Dorf bietet eine ländliche Atmosphäre mit landwirtschaftlicher Tradition. Es verfügt über einen Kindergarten und ein Schulhaus für die Primarschule. Die weiterführenden Schulen liegen in Lengnau oder Endingen. Freienwil ist vor allem eine Wohngemeinde mit überwiegend Dienstleistungsarbeit. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Kantonsstrasse 427 und eine Postautolinie vom Bahnhof Baden. Das Dorf ist auch als Drehort für die Krimiserie „Der Bestatter“ bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde der Schweiz
- Ort
- Bezirk Baden
- Seehöhe
- 510 m
- Website
- https://www.freienwil.ch
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