📷 Bild: Wikimedia Commons
Micăsasa
Gemeinde in Rumänien
Micăsasa liegt im Siebenbürgischen Becken, im Kokeltal, am Unterlauf der Târnava Mare. Der Ort ist von der Kleinstadt Copșa Mică und der Kreishauptstadt Sibiu umgeben. Er befindet sich an der Bahnstrecke Teiuș–Brașov und der Nationalstraße DN14B. Die Gemeinde ist 16 Kilometer westlich von Copșa Mică und etwa 60 Kilometer südlich von Sibiu. Der Ort wurde 1215 erstmals urkundlich erwähnt und war ursprünglich ein Hörigendorf auf dem ehemaligen Königsboden. Fägendorf war ein bedeutender Ort, auf dem Samuel von Brukenthal ein Weingut betrieb. Im 18. Jahrhundert verließ der letzte evangelische Pfarrer die Gemeinde und siedelte in den Ort Langenthal um. Im Ort wurden archäologische Funde aus der Römerzeit und der Bronzezeit entdeckt. Micăsasa ist bekannt für seine historischen Bauwerke, darunter die ehemalige evangelische Kirche, die heute als reformierte und römisch-katholische Kirche Dreifaltigkeit dient. Das Brukenthal-Anwesen und die evangelische Kirchenburg in Țapu sind ebenfalls unter Denkmalschutz. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, die sich bis in die Zeit der Österreichisch-Ungarischen Monarchie zurückverfolgen lässt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Sibiu
- Adresse
- Str.1 Decembrie Nr. 144 – Micăsasa, 557145 Județul SIBIU
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