St. Sixtus (Pollenfeld)

📷 Bild: Wikimedia Commons

NiederösterreichBezirk Q980

St. Sixtus (Pollenfeld)

Kirchengebäude in Pollenfeld

Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Sixtus in Pollenfeld steht im oberbayerischen Landkreis Eichstätt. Sie ist ein stattlicher gotischer Bau im Chor und Turm, der im Volksmund als Juradom bezeichnet wird. Die Kirche liegt mitten im Ort, umgeben von einer hohen Friedhofsmauer. Sie ist ost-westlich ausgerichtet und besitzt einen eingezogenen gotischen Chor im Osten, der in fünf Seiten des Achtecks endet. Die Kirche ist ein bedeutendes kulturhistorisches Zeugnis mit einer reichen Geschichte. Sie wurde im 11./12. Jahrhundert als romanische Kirche errichtet und wurde im 14. Jahrhundert in gotische Form umgestaltet. 1382 wurde die Weihe zweier Altäre nachgewiesen, und 1470 baute die Eichstätter Dombauhütte das Hauptportal an der Nordseite. 1912/13 wurde das Langhaus erweitert, und die Fenster wurden mit neugotischem Maßwerk versehen. Die Kirche ist heute ein Beispiel für gotische und neugotische Architektur. In der Kirche sind zahlreiche Ausstattungsstücke erhalten geblieben. Die Chorfenster zeigen mittelalterliche Glasmalerei, darunter die Passion und die Kindheit Christi. Ein spätgotisches Kirchenportal mit skulptierten Brustbildern und ein neugotischer Altar mit Schreinfiguren sind ebenfalls vorhanden. Die Langhausfenster stammen von 1912/13 und zeigen figürliche Darstellungen. Die Orgel von 1979 und ein neugotisches Taufbecken aus dem 16. Jahrhundert runden die Ausstattung ab.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Pfarrkirche, Kirchengebäude
Ort
Pollenfeld
Adresse
Kirchstraße 3
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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