📷 Bild: Wikimedia Commons
Veste Erlangen
Ehemalige Burg in Deutschland
Die Veste Erlangen war eine abgegangene Turmhügelburg westlich der Altstadt von Erlangen. Sie wurde erstmals 1372 als Besitz Kaiser Karls IV. erwähnt und diente bis ins 16. Jahrhundert als Sitz des Amtmanns. Die Anlage wurde 1783/84 abgetragen, wobei der genaue Standort bis 1981 unbekannt war. Heute erinnert eine Stecknadel und eine Gedenktafel an die Veste auf dem Grundstück Fuchsengarten 5. Die Veste war bis 1632 als Gefängnis und Zufluchtsort in Kriegszeiten genutzt. Sie wurde mehrfach zerstört, zuletzt im Dreißigjährigen Krieg. Nach der Zerstörung wurden Wohnhäuser errichtet, bis die Ruine 1783/84 abgebrochen wurde. 1981 fanden Archäologen bei Bauarbeiten Reste des Brunnens der Veste, darunter Fragmente von Kacheln, einer Tabakspfeife und einem Holzring aus dem Jahr 1710. Die Veste stand außerhalb der Altstadtmauer auf dem heutigen Grundstück Fuchsengarten 5. Sie war ursprünglich eine quadratische Anlage mit einem Wohnturm und einer Erdumwallung. Der Zugang erfolgte über einen Wassergraben mit Zugbrücke. Die Reste des Brunnens und die Gedenktafel sind die einzigen Überreste. Die Anlage ist nicht mit der Curia verwechselbar, einer vermuteten Hofanlage im Bereich Adler- und Lazarettstraße.
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- Art
- Burg, Burgstall
- Ort
- Erlangen
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal
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