TheaterBerlinBezirk Berlin

Plaza

ehemaliges großes Varieté in Berlin

Die Plaza, auch Theater der 3000 genannt, war ein Varieté in Berlin mit Platz für 3000 Zuschauer. Es befand sich im ehemaligen Ostbahnhof, heute Franz-Mehring-Platz 1 in Friedrichshain. Das Gebäude stand in der Nähe des Küstriner Bahnhofs und war für seine Zielgruppe, die Arbeiterschaft, konzipiert. Es war eines der ersten Volksvarietés in Deutschland. Das Varieté wurde 1929 eröffnet und war Teil der jüdischen Anteilseigner der Scala. Es war ein bedeutender Kulturort, der bis 1944 bestand. Während der NS-Zeit wurde es durch die Dresdner Bank in nicht-jüdische Hände gegeben und wurde 1938 von der KdF-Organisation übernommen. Die letzte Vorstellung fand am 1. September 1944 statt, kurz vor der Schließung aller deutschen Theaterbetriebe. Die ehemalige Bahnsteighalle wurde 1944 durch Luftangriffe zerstört und 1945 zur Ruine. Das Gebäude wurde 1952 abgerissen. An der Stelle stand ab 1974 das Verlagsgebäude Neues Deutschland. Seit 2009 erinnert eine Stele an das Plaza und seinen Gründungsdirektor Jules Marx.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Theatergebäude
Ort
Berlin

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