Plouescat
Plouescat liegt im Département Finistère in der Bretagne, Frankreich, und gehört zum Kanton Saint-Pol-de-Léon. Der Ort ist etwa drei Kilometer vom Meer entfernt, jedoch vor allem von der Landwirtschaft geprägt. Hier werden verschiedene Gemüse- und Blumenarten angebaut, darunter Artischocken, Kohl und Tulpen. Das milde, feuchte Klima ermöglicht das Wachsen einer reichen Pflanzenwelt, die sowohl Küsten- als auch Kontinental- und Mittelmeerflora umfasst. Die Gemeinde ist bekannt für ihre landschaftliche Schönheit, insbesondere die wilden Küsten und Buchten in der Umgebung. Der Name Plouescat setzt sich aus den bretonischen Wörtern „Plou“ (Kirchspiel, Dorf) und „Coat“ (Holz, Wald) zusammen. Die Gemeinde hat eine lange Geschichte, die sich in den Bauwerken und Traditionen widerspiegelt. Zahlreiche Herrenhäuser aus dem 17. Jahrhundert, meist aus Granit und mit Schiefer gedeckt, sind im Gemeindegebiet verteilt. Ein Highlight ist das Château Kerjean in der nahen Gemeinde Saint-Vougay. Im Ort selbst ist die Markthalle aus dem 15. und 16. Jahrhundert ein besonderes Denkmal, das heute wieder als Marktstätte genutzt wird. Plouescat ist auch für seine keltischen und gallisch-römischen Funde bekannt, darunter der Dolmen von Créac’h-ar-Vrenn, eine Allée couverte östlich des Ortes. Die Gemeinde hat eine Verbindung zu Wanfried in Deutschland durch eine Gemeindepartnerschaft. Persönlichkeiten wie Pierre Trémintin, der Bürgermeister von 1912 bis 1966, tragen zur Geschichte der Gemeinde bei. Die Kultur und Geschichte von Plouescat sind stark mit der Umgebung und den historischen Bauwerken verwoben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 3.554
- Fläche
- 14,79 km²
- Seehöhe
- 56 m
- Bezirk
- Finistère
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- Kanton Plouescat6.1 km
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