📷 Bild: Wikimedia Commons
Hochtannbergpass
Der Hochtannbergpass ist ein Gebirgspass in Vorarlberg, der die Allgäuer Alpen vom Lechquellengebirge trennt und die Europäische Hauptwasserscheide bildet. Mit 1676 Metern Höhe liegt er auf der Bregenzerwaldstraße L 200, die das Hochtannberggebiet mit dem Lechtal bei Warth und dem Tal der Bregenzer Ach bei Schoppernau verbindet. In der flachen Passlandschaft befinden sich der Kalbelesee und etwas südwestlich davon der Körbersee. Der Pass war bereits im 15. und 16. Jahrhundert ein wichtiger Saumweg, der von Walsern genutzt wurde, um ins Lechtal oder Kleine Walsertal zu gelangen. Erst 1954 wurde er mit einer Straße erschlossen, nachdem jahrhundertelang nur ein Saumweg bestand. Die heutige Passstraße entstand nach 25 Jahren Bauzeit mit mehreren Brücken und Tunneln, darunter zwei Tunnel mit mehreren hundert Metern Länge und acht Brücken mit insgesamt 715 Metern. Parallel dazu verläuft die „Alte Salzstraße“, ein historischer Saumweg, der heute als Wanderweg dient. Vor Ort bietet der Pass nicht nur eine malerische Landschaft mit Seen, sondern auch historische Wege wie die „Alte Salzstraße“ und moderne Infrastruktur für Wanderer. Die flache Passhöhe ermöglicht weite Blicke in die umliegenden Täler, während die umliegenden Berge wie das Lechquellengebirge und die Allgäuer Alpen eine markante Kulisse bilden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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