Roter Turm

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SehenswürdigkeitHalle (Saale)Bezirk Halle (Saale)

Roter Turm

Turm in Halle (Saale)

Der Rote Turm ist ein markanter Turm in der Mitte von Halle (Saale), der im spätgotischen Stil errichtet wurde. Er steht auf dem Marktplatz und ragt 80,7 Meter in die Höhe. Der Turm war ursprünglich als Glockenturm der Marienkirche gebaut und gilt als das höchste Bauwerk des Mittelalters in der Stadt. Er ist Teil des Wahrzeichens Halles, das auch die vier Türme der Marktkirche umfasst. Der Turm ist bekannt für sein Glockenspiel, das „Europa-Carillon“ mit 76 Bronzeglocken, das das größte Europas und das zweitgrößte weltweit ist. Die Glocken werden nicht schwingend, sondern mit Seilzügen und Stocken sowie Pedalen angestoßen. Der Turm wurde 1945 stark beschädigt, verlor seinen Turmhelm und musste bis 1975 wiederhergestellt werden. 2006 feierte der Turm seinen 500. Geburtstag mit einer Gedenkmedaille und einem Sonderstempel der Deutschen Post. Besucher können den Turm von verschiedenen Seiten umrunden und die Rolandfigur an der Südostecke des Turms bewundern. Die Turmuhr mit fünf Bronze-Glocken für den Uhrenschlag und das Carillon im Oktogon-Geschoss erzeugen eine Melodie, die an das Westminsterschlag erinnert. Die Turmspitze wurde 1975 wiederhergestellt und bleibt ein markanter Teil der Stadtsilhouette.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Turm
Ort
Halle (Saale)
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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