Siegesbrunnen (Halle)

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SehenswürdigkeitHalle (Saale)Bezirk Halle (Saale)

Siegesbrunnen (Halle)

Ehemaliger Springbrunnen und ehemaliges Kriegerdenkmal auf dem Marktplatz von Halle (Saale)

Der Siegesbrunnen war ein Kriegerdenkmal und Springbrunnen auf dem Marktplatz von Halle (Saale). Er wurde im Jahr 1875 geplant und 1878 eingeweiht, um die 71 im Deutsch-Französischen Krieg gefallenen Hallenser zu gedenken. Die Anlage stand bis 1946, wurde aber durch die Sowjetische Militäradministration zerstört. Heute sind keine Reste mehr vorhanden, lediglich der Golde-Sole-Brunnen und ein Geoskop befinden sich an der ehemaligen Stelle. Der Brunnen war Teil einer Gruppe repräsentativer Gedenkanlagen des Deutschen Kaiserreiches in Halle. Zu ihnen zählen die Siegessäule (1872), das Zwei-Kaiser-Denkmal (1890), das Kaiser-Wilhelm-Denkmal (1901) und das Bismarckdenkmal (1907). Der Siegesbrunnen war durch seine künstlerische Ausführung und seine Bedeutung für die Stadtgeschichte bemerkenswert, obwohl Kunsthistoriker die Figur des Kriegers kritisch bewerteten. Der Siegesbrunnen war ein runder Brunnen mit mehreren Etagen, Brunnenschalen und Nischen, in denen die Namen der Gefallenen standen. Die bekrönende Figur zeigte einen Krieger mit Reichswappen und Schwert, der den Sieg verkündete. Die Anlage war Teil der städtischen Gestaltung und symbolisierte die militärische Erfolge und die nationale Identität der Zeit. Die Anlage wurde mehrfach umgestellt und schließlich zerstört.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Zierbrunnen, Statue, Kriegerdenkmal, ehemaliges Kunstwerk, verschollene Skulptur
Ort
Halle (Saale)
Erbaut
1878

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