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Klinkertor
nicht erhaltener Torturm in Augsburg
Das Klinkertor war ein Stadttor der äußeren Stadtumwallung in der Nordwestecke der Augsburger Innenstadt. Es lag an der heutigen Volkhartstraße und diente als Ausgang in Richtung Pfersee. Das Tor trug im Laufe der Geschichte verschiedene Namen, darunter Senderlinstor, Rosenautor und Schluderertor. Es wurde erstmals 1358 urkundlich erwähnt und 1374 mit einer Schlagbrücke versehen. Das Klinkertor war Teil der städtebaulichen Entwicklung Augsburgs und wurde 1608 von dem Stadtbaumeister Elias Holl umgestaltet. 1450 wurde die Schlagbrücke durch eine Steinbrücke ersetzt. Im Spanischen Erbfolgekrieg wurde das Tor im 17. Jahrhundert zerstört. Nach Wiederaufbau und Erweiterung wurde es 1874 im Zuge der Niederlegung der Stadtbefestigung abgerissen. Heute ist die Stelle des Klinkertors in der Volkhartstraße erhalten. Die Umgebung umfasst die Innenstadt sowie den Pferseebereich. Die historische Bedeutung des Tores ist in der Stadtgeschichte Augsburgs festgehalten. Die Anlage war Teil der umfassenden Befestigungsmaßnahmen und spiegelt die Entwicklung der Stadt im Mittelalter und der Frühen Neuzeit wider.
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- Art
- Turm
- Ort
- Augsburg
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