📷 Bild: Wikimedia Commons
Katholische Heilig-Kreuz-Kirche
Kirchengebäude in Augsburg
Die Katholische Heilig-Kreuz-Kirche in Augsburg ist eine spätgotische Hallenkirche, die ursprünglich als Stiftskirche des Augustiner-Chorherren-Klosters errichtet wurde. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und in vereinfachter Form wieder aufgebaut. Als Baudenkmal ist sie in die Bayerische Denkmalliste eingetragen. Die Kirche war bis 2020 als Dominikanerprioratskirche bekannt und ist seitdem Filialkirche der Dompfarrei. Die Wallfahrt zur Kirche hat eine lange Geschichte, die mit einem Hostienwunder im 12. Jahrhundert begann. Das „Wunderbarliche Gut“ wird bis heute in einer Kristallschale verehrt. Die Wallfahrt war im 13. Jahrhundert von großer Bedeutung und wurde durch Predigten wie die von Johann Geiler von Kaysersberg gefördert. Das Heiligtum wird in der Kirche aufbewahrt und wird während der Messe gezeigt. Die Kirche besitzt einen barockisierten Glockenturm mit romanischen Untergeschossen und einen spätgotischen Innenraum mit Schalengewölbe. Im Inneren sind Reste der einst reichen Ausstattung erhalten, darunter ein Holzkruzifix und ein Altarblatt von Peter Paul Rubens. Die Kirche ist auch für ihre Musiktradition bekannt, darunter die Auftritte des Chors „Musica Suevica“. Die Orgel wurde 1949 neu gebaut und hat 19 klingende Register.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Augsburg
- Adresse
- Heilig-Kreuz-Straße 5
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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