KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg Ulm
Museum in Deutschland
Das KZ-Gedenkstätte Oberer Kuhberg in Ulm war ein frühes Konzentrationslager in Württemberg, das von November 1933 bis Juli 1935 bestand. Es befand sich im Fort Oberer Kuhberg, einem Teil der Bundesfestung Ulm aus dem 19. Jahrhundert. Das Lager war Teil der nationalsozialistischen Verfolgungsapparate und diente der Inhaftierung politischer Gegner. Das KZ war für seine harte Behandlung der Häftlinge bekannt. Etwa 600 Personen wurden inhaftiert, darunter Kommunisten, Sozialdemokraten und andere politische Gegner. Die Häftlinge lebten unter schlechten Bedingungen, unter anderem in feuchten, dunklen Kasematten. Die Lagerleitung lag in den Händen von Karl Buck, der die Wachmannschaften aus SA und SS leitete. Die Gedenkstätte am historischen Ort wurde 1985 eingerichtet und wird vom Verein „Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg e. V.“ betrieben. Besucher können die Gebäude und das Gelände besuchen. Das Zentrum bietet pädagogische Angebote und Veranstaltungen an, um die Geschichte des KZ zu vermitteln.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Ulm
- Adresse
- Büchsengasse 13, 89073 Ulm
- Website
- https://dzok-ulm.de
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