📷 Bild: Wikimedia Commons
porte Guillaume
Die Porte Guillaume ist eine ehemalige Stadttorruine in Chartres, im Département Eure-et-Loir in Frankreich. Sie war Teil der umgebenden Stadtmauer und wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Im 15. Jahrhundert wurde sie erneuert, wobei zwei Türme hinzugefügt wurden. Im späten 15. Jahrhundert wurde eine Barrikade mit pentagonaler Form errichtet, die den Zugang schützte. Die Tür wurde 1944 durch die deutsche Armee zerstört, nachdem sie im Zweiten Weltkrieg verlassen wurde. Die Porte Guillaume war ein militärisch relevanter Punkt und wurde im 16. Jahrhundert zunehmend zivile Nutzung gewidmet. Im 17. Jahrhundert entstand eine Tannenwerkstatt in der Barrikade. Ab 1732 wurden zwei Brücken und ein dekorativer Mauerabschnitt gebaut. 1850 wurde die runde Tür durch einen einfachen Mauerabschnitt ersetzt, und 1856 brannte die Tür aus. 1911 wurde sie als Monument historique eingestuft, und 2010 bis 2014 wurden archäologische Grabungen durchgeführt, um ihre Struktur zu untersuchen. Im Bereich der Porte Guillaume gibt es Räume wie die Barrikade mit ihrer pentagonalen Form und dem Zugang im Süden. Die Ruine bietet Ausblicke auf die umliegende Stadtmauer und die historische Landschaft. Die Umgebung umfasst die Altstadt von Chartres sowie archäologische Fundstellen, die die Entwicklung der Stadt und ihrer Verteidigungsanlagen zeigen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadttor
- Ort
- Chartres
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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